Räuchermännchen aus dem Erzgebirge in riesiger Auswahl

Inhaltverzeichnis

Die schnitzenden Bergleute stellten sich darauf ein und produzierten in Handarbeit all jene Dinge, die man bis heute kennt - vom Lichterbogen über die Weihnachtspyramide bis zum Weihnachtsengel. Wahre Zentren dieser Produktion wie etwa in Olbernhau entstanden, und die weihnachtlichen Preziosen fanden auch außerhalb Sachsens reißenden Absatz. Jahrhundert, hatten es sich auch die Bauern, Handwerker und Bergleute im sächsischen Erzgebirge angewöhnt, regelmäßig in ihren Hütten und Häusern für einen guten Räucherduft zu sorgen. Räuchermännchen und Räucherkerzen aus dem Erzgebirge erfreuen sich nach wie vor, vor allem zur Weihnachtszeit, größter Beliebtheit.

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  • Maurer, Klempner, Dachdecker und Bauleiter zeigen mit ihren Werkzeugen in der Hand, dass sie hier noch ehrliche Arbeit verrichten.
  • Ihren Ursprung haben die typischen rauchenden Männchen im Erzgebirge, wo sie schon vor langer Zeit in aufwendiger Handwerksarbeit und mit viel Liebe zum Detail hergestellt wurden.
  • Räuchermännchen können ganz unterschiedlich aussehen und sind in verschiedenen Größen von etwa 15 bis 25 cm erhältlich.
  • Der Rauch entweicht dabei sehr realistisch aus der Mundöffnung der Räuchermänner.
  • Darunter finden sich beispielsweise Pilze, Räucheröfen, Eulen oder Hasen.

Anschließend werden die Teile miteinander verleimt und abschließend mit feinen Details wie Augen, Mund oder Kleidung kunstvoll von Hand bemalt. Die einfallsreichen Handwerker hatten bald die Idee, für ihre weihnachtlichen Räucherkerzen statt der schlichten Schutzhauben spezielle Holzfiguren zu entwerfen. Diese simplen Abdeckungen verwandelten sich innerhalb weniger Arbeitstage in die charakteristischen Räuchermännchen, wie wir sie heute kennen. Seitdem hat sich diese Tradition fest etabliert und nun ziert eine Duftspendefigur in https://www.kunsthandwerkstube.de/Raeuchermaennchen-Raeuchermann Form eines Räuchermännchens gemeinsam mit Schwibbögen und Weihnachtsengeln viele Haushalte in der Weihnachtszeit.

Räuchermänner sind mehr oder weniger große Holzfiguren, die für die Verwendung mit einer Räucherkerze gedacht sind. Der Mund ist offen und sie werden oft mit einer Pfeife in der Hand dargestellt. Die Räucherkerze wird unsichtbar im Inneren des Räuchermännchens platziert und vorher angezündet, der Rauch entweicht dann durch den Mund und verteilt sich im ganzen Raum. Räuchermänner können klein gestaltet sein, was in einem eher kleinen Wohnzimmer schön wirkt.

Es wurde ursprünglich als Figur aus Ton oder Holz hergestellt und verwendet, um Wohnräume vor bösen Geistern und Krankheiten zu schützen. Die Räuchermännchen wurden mit Kräutern oder Harzen gefüllt und beim Räuchern verbrannt, um einen angenehmen Duft zu verbreiten und die bösen Geister zu vertreiben. Im Laufe der Zeit wurden die Räuchermännchen auch als touristische Andenken und Geschenke beliebt und werden bis heute in verschiedenen Formen und Designs hergestellt.

Heutzutage findet man die Räuchermänner mit fast unendlich vielen Designs und Motiven. Das ist auch nicht wunderlich, denn sie gehören zu den beliebtesten Figuren, welche die erzgebirgische Volkskunst zu bieten hat. Es gibt manche Motive, die durch Geschichte und Tradition fest mit dem Erzgebirge verbunden sind. So ist es nicht verwunderlich, dass sich bei den Räuchermännchen erzgebirgischer Hersteller eine Fülle an traditionellen Berufen wiederfinden. Der historische Bergmann, sowie "Förster" und "Nachtwächter" in verschiedenen Varianten zählen dabei sicherlich zu den bekanntesten. Seit knapp 200 Jahren gehören die Figuren als Holzkunst zur Weihnachtstradition im Erzgebirge.

Original Erzgebirgische Räuchermänner und Räuchermännchen

In unserer Kategorie für Räuchermännchen finden Sie eine vielfältige Auswahl an traditionellen Rauchfiguren, die Ihre Weihnachtsdekoration perfekt ergänzen. Unsere Produkte sind handgefertigt und von hoher Qualität, um Ihnen ein authentisches und einzigartiges Erlebnis zu bieten. Nicht erst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs weisen Räuchermänner bis heute die gleiche Funktionsweise auf, die auf einer zweigeteilten, ausgehöhlten Holzfigur basiert. Sie stellen eine Räucherkerze einfach auf den Boden des unteren Teils und stecken den oberen auf. Der dabei entstehende, wohlduftende Rauch kann ungehindert durch die Mundöffnung der Figur entweichen.

Räuchermännchen, Jäger mit Hund, gebraucht, kleiner Makel am Standfuß

Sollten Sie in unserer Hilfe nicht die passende Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie auch Kontakt zu unserem Kunden-Service aufnehmen. Parallel dazu wandelte sich im bürgerlichen Zeitalter des 18. Jahrhunderts die Bedeutung des Weihnachtsfestes und der Weihnachtszeit. Das Fest wurde immer stärker romantisiert und zum Familienfest erklärt. Dies führte zur Entstehung von Zentren der Produktion, wie etwa in Olbernhau, und die weihnachtlichen Schätze fanden auch außerhalb Sachsens begeisterte Abnehmer.

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Erfunden wurde das Räuchermännchen wie wir es heute kennen von den erzgebirgischen Spielzeugmachern um das Jahr 1830. Ein Räuchermännchen besteht aus zwei Hauptteilen, dem Körper und dem Kopf. Mittlerweile hat sich die traditionelle Holzkunst auf weitere Motive wie Förster, Nachtwächter, Soldaten, Weihnachtsmänner, Schneemänner, Schäfer und Tierfiguren erweitert. Das Repertoire verfügt neben den herkömmlichen Motiven auch über weibliche Figuren, wie beispielsweise Engel. Zudem verwenden die Hersteller sportliche Hobbys als Themen für ihre Räuchermänner.

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Mit einem grünen Hut versehen, tritt er als rauchende Weihnachtsfigur auf. Nachdem die Teile zusammengeleimt wurden, geht es an die Bemalung. In gemütlicher Atmosphäre können Bastel-Enthusiasten sich während der langen Winterabende der eigenen Gestaltung ihrer Holzkunst widmen. Sollte keine Drechselbank zur Verfügung stehen, lassen sich die Formen auch mithilfe von Schnitzmessern, Bandschleifern und/oder Laubsägen herausarbeiten. Die Röhre für den Rauch kann mit einer handelsüblichen Bohrmaschine gebohrt werden.

Bereits um 1850 sollen im Seiffener Raum die ersten gedrechselten Räuchermänner entstanden sein. Als erste Motive dienten den Spielzeugmachern Essenkehrer (Schornsteinfeger), Nachtwächter oder Postbote, also eher die arbeitende Bevölkerung. Nach Feierabend gehörte das Pfeife rauchen in vielen Haushalten zum täglichen Ritual. Rauchmann, Räuchermännchen, Raachermannel, Raachermannl oder Räucherfigur sind da nur einige Beispiele.

Auch zu kleine Räucherkerzen können nicht oder viel zu schnell in den großen Körpern verglimmen. Oft werden Sie nicht richtig gelagert - vor allem trocken sollten Sie gelagert werden. Nehmen Sie die Räucherkegel aus der Tüte und legen Sie diese für ein paar Stunden (evt.Tage) auf die Heizung oder eine andere Wärmequelle und oft ist damit das Problem gelöst. Mit den richtigen Tipps gelingt es Ihnen den Räuchermann wieder zum Rauchen zu bringen.

In respektabler Uniform, im buntbetupftem Arbeitskittel oder mit spannender Ware in den Händen zeigen uns die qualmenden Holzfiguren, mit welcher Tätigkeit sie ihren Broterwerb verdienen. Heutzutage kannst die Räucherfiguren in vielen verschiedenen Ausführungen kaufen. Ursprünglich kommen die Räuchermänner aus dem Erzgebirge, wo sie in feinster Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail hergestellt wurden. Diese Region war sehr vom Bergbau geprägt, weshalb die ersten Holzfiguren diesem typischen Handwerksberuf ähnelten. Düfte, die Wohlbefinden verbreiten, gehören bis heute zum Alltag. Oder eben zur Weihnachtszeit, wenn die Raachermannl aus ihren Kisten auf dem Dachboden gekramt und mit neuen Räucherkerzen gefüllt werden.